Wer kennt es? Sucht durch Labello und Co!

Sucht durch LabelloSucht durch Labello, Blistex und Co… Mir ist klar, dass dieser Beitrag keinesfalls eine außergewöhnliche Heilung darstellt. Es ist vielmehr ein interessanter kleiner Bericht aus meinem Leben, der gerade sehr gut in die kalte Jahreszeit passt. Es ist ein kleiner netter Tipp, der dem ein oder anderen sicher bei einem äußerst lästigen Problem helfen wird…

…und dieses (eigentlich kleine aber dennoch lästige) Problem wird natürlich auch gern von verschiedenen Unternehmen genutzt, um Geld zu machen. Klar, wer möchte das nicht. In diesem Beitrag zeige ich Ihnen, wie ich erst nach Jahren meine kaputten Lippen heilen konnte.

Und so fing alles an: Ich war ungefähr 17 Jahre alt und fuhr seitdem jeden Tag und bei jedem Wetter etwa 8 Kilometer zur Schule. Daneben war ich auch regelmäßig beim Fußballtraining und gerade bei kaltem Wetter und Minusgraden beginnt die Haut etwas empfindlicher als gewohnt zu reagieren. Sie trocknet einfach schneller aus. Zu diesem Zeitpunkt waren natürlich die vielumworbenen Heilmittel Labello und Co längst in Mode. Da mir allerdings aus diversen Erzählungen schon bekannt war, dass Labello süchtig macht (inwiefern konnte ich mir selbst nicht erklären), wählte ich ein alternatives Produkt, das angeblich überhaupt nicht schädlich sein sollte. Blistex.

Nach 5 Jahren: Bisher hatte ich immer auf Blistex geschworen. Es war wesentlich angenehmer auf den Lippen, hatte einen netten Menthol-Geschmack und wirkte auch besser als Labello. Nun kam mir die Sache allerdings etwas merkwürdig vor. Denn plötzlich brauchte ich den künstlichen Lippen-Befeuchter beinahe täglich und das auch im Sommer. Bis heute verstehe ich nicht, warum mir das alles erst so spät aufgefallen ist. Aber ich verstand schlagartig, dass ich ein gewaltiges Problem hatte, denn scheinbar waren meine Lippen nicht mehr in der Lage, sich selbst zu befeuchten. Und ich kenne viele, die dasselbe Problem haben! Eigentlich beinahe jeder Mensch, der die oben erwähnte Pflegemittel nutzt, wodurch diverse Unternehmen Millionen verdienen.

Die Erkenntnis: Ich recherchierte etwas im Netz und fand schnell heraus, was los war… Die Ursache des Problems war natürlich das Pflegemittel. Auch wenn es die damals bessere und körperfreundlichere Variante des Labellos war, enthielt es viele künstliche Zusatzstoffe wie zum Beispiel Paraffine und Silikone.

 

Die Diagnose: Paraffine und Silikone sind keine Stoffe, die der Mensch von Natur aus aufnehmen soll. Sie machen die Haut allerdings weich und geschmeidig, weswegen sie überaus gern von Kosmetikfirmen in nahezu sämtlichen Produkten eingesetzt werden. Der Effekt ist allerdings nur von kurzer Dauer – beziehungsweise nur so lang, wie man das Produkt regelmäßig anwendet. Die Quittung bekam ich mit meinen kaputten Lippen.

Die Lippen eines Menschen sind – wie auch der Rest der Haut – mit unzählig vielen feinen Poren besetzt, die unter anderem auch die Funktion der Selbstbefeuchtung haben. Silikone und Paraffine verstopfen diese Poren aber. Und genau dieser Fall war bei mir eingetreten.

Was ich gelernt habe: Als Reparaturhilfe nutzte ich nur einen rein pflanzlichen Lippenbalsam, komplett ohne Zusatzstoffe. Solche Pflegemittel erhält man zum Beispiel bei Rossmann oder Budni. Man greift sehr wahrscheinlich aber auch nur dann zu ihnen, wenn man sich schlau gemacht hat. Nach nur einer Woche waren meine Lippen wieder in der Lage, sich selbst ausreichend zu befeuchten. Nur noch gelegentlich musste ich mit dem pflanzlichen Fettbalsam nachhelfen. Etwa alle 3 Tage ein Mal. Und nach einem Monat konnte ich schon ganz aufhören. Heute habe ich die letzten 4 Jahre komplett ohne Lippenbalsam leben können, meine Lippen sind wieder gesund und in bester physischer Verfassung.

 

Nicht alles was als „gut“ von Unternehmen angepriesen wird (und damit meine ich auch die Pharmaindustrie) ist auch wirklich gut für uns. Cremes von Nivea und Co nutze ich gar nicht mehr. Ich achte seither enorm darauf, dass ich rein natürliche Produkte ohne chemische Zusatzstoffe für meinen Körper verwende. Das gilt auch für Shampoos und Gesichtscremes.

und-was-ist-Ihre-Geschichte?

Bildquellen

  • Sucht durch Labello: Pixabay
  • und-was-ist-Ihre-Geschichte?: Bildrechte beim Autor
Sucht durch Labello

Hinterlasse einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.