Heilpraktikerin heilte mein Leaky Gut Syndrom

Eine Heilpraktikerin heilte mein Leaky Gut Syndrom…..leckdarm

und gab mir meine Lebensqualität zurück.
Alles fing bei mir an, als ich mit 43 Jahren an einer Lungenentzündung erkrankte und mit diversen Antibiothika über mehrere Wochen vollgestopft wurde.

Meine Lunge erholte sich aber mein Immunsystem starb. Es folgten im Laufe der nächsten 6 Monate ständige Infekte, wie Influenza B, eitrige Angina, Bronchitis. Die Ärzte gaben mir immer mehr Antibiothoka und der Teufelskreis began.

 

Mittlerweile blähte sich mein Bauch so sehr auf, dass ich aussah wie schwanger. Mein Darm stellte die Bewegung ein und somit auch den Stuhlgang. Ich hatte starke Krämpfe, Blähungen und fühlte mich unwohl.

Klogänge gingen nur mit Abführzäpfchen. Meine Kleiderauswahl war von meinem Darm bestimmt.

Mein Hausarzt tat es mit Stress und einem Reizdarm ab. Ebenso ein Heilpraktiker, der mich falsch behandelte.

Über Empfehlung kam ich zu der Heilpraktikerin Dorle Wirsig aus Hamburg. Ein Zonulin-Test im Blutserum, das sekretorisches IgA im Stuhl und diverse Blut- und Darmtests ließen keinen Zweifel: ich hatte das Leaky Gut Syndrom (LGS).

 

Was ist jetzt genau ein LGS:

Beim LGS weist die Dünndarmschleimhaut Lücken auf. Giftstoffe, welche normalerweise mit dem Stuhl ausgeschieden werden, können in den Blutkreislauf gelangen und Immunreaktionen folgen. Das Immunsystem fängt an körpereigene Zellen anzugreifen. Es kommt zu Entzündungen im Darm, die Durchlässigkeit der Darmschleimhaut wird erhöht.

Oft sind das Mitursachen für chronische Erkrankungen, wie Allergien und Autoimmunerkrankungen. Sogar Demenz wird mit einem LGS in Verbindung gebracht.

 

Es gibt zahlreiche Varianten der Symptome. Ich kann ausschließlich von meiner Geschichte und Genesung berichten.

Eine Folge des LGS waren bei mir die verschiedensten Nahrungsmittelunverträglichkeiten und Haarausfall. Mein Darm war nicht mehr in der Lage, Vitamine aufzunehmen, Vitamin D3 und der B12 Speicher waren leer.

 

Eine strenge Diät für 3 Monate….,leckdarm

die Einnahme diverser Darmbakterien und die Reduzierung von Stress ließen mich wieder ein normales Leben führen.

Ich ernährte mich gluten- und histaminfrei, verzehrte keine Milchprodukte und kein Fleisch mehr. Auch Alkohol, Zucker und Kaffee galt es ganz zu meiden.

Es war schwer und fiel mir oft nicht leicht, auf die vielen schönen Dinge zu verzichten, die ich doch so gerne verspeiste. Aber die Aussicht auf Besserung meiner Situation und schmerzfrei zu leben, ließen mich durchhalten.

Begleitend bekam ich eine Darmsanierung, hochdosiertes Magnesium (was die Abführmittel ersetzte), B12-Spritzen und  Tabletten von Perm A Vite (es hilft die Schleimhaut zu schließen).

 

In kürzester Zeit empfand ich Linderung meiner Beschwerden.

Der Darm entspannte sich und somit auch mein Gemüt.
Es dauerte ca. 3 Monate bis ich vollends Beschwerde frei war. Jetzt kann ich alles problemlos essen und auch meine Hosen passen wieder.

 

Das Positive an der Erkrankung ist, dass ich durch die Ernährungsumstellung eine neue Art zu leben kennengelernt habe. Ich entwickelte Kreativität bei der Zubereitung meiner Speisen und behalte es bis heute bei. Sogar mein selbstgebackenes, glutenfreies Brot steht auf dem Speiseplan.

Jeden Morgen freue ich mich wenn ich spüre, dass mein Darm sich bewegt und liebevoll vor sich hin grummelt. Es ist, als würde er zu mir sprechen und sich so freut wie ich.

 

Mein glutenfreies Brot:

500 g Buchweizenmehl

150 g gemischte Körner (Leinsamen sind besonders geeignet)

1 Päckchen Backpulver

1 EL Apfelessig,

Salz

Alle Zutaten in der genannten Reihenfolge mischen und mit einem Rührgerät cremig rühren. Eine große Kastenform mit Backpapier auskleiden und mit dem Teig füllen.

1 Stunde im nicht vorgeheiztem Backofen bei Ober-und Unterhitze (200 Grad) backen.

Das Brot lässt sich gut einfrieren.

Bildquellen

  • leckdarm: 123rf Arthit Somsakul
  • leckdarm: 123rf costasz
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1 Kommentar

  • Was kann man denn dann noch essen?habe vermutlich auch einen Leaky gut.Vermutlich auch die Ursache meiner Stoffwechselstörung HPU.
    Ich experimentiere schon seit fast 2 Jahren und drehe mich förmlich im Kreis.