I❶I Papayakerne haben eine stark entgiftende Wirkung

Papayakerne haben wie die Nutzpflanze selbst eine enorme Heilwirkung. Oftmals wird der Fokus lediglich auf das Fruchtfleisch gelegt, doch eben auch die Kerne der Papaya haben eine medizinische Bedeutung – sie können nicht nur den Organismus entgiften, sondern ebenfalls die Fettverbrennung und Verdauung anregen.

Das, was oft einfach im Abfall landet, sollte also auf keinen Fall vorschnell weg geworfen werden.

Der vermeintlich überflüssige Fruchtteil entpuppt sich hier nämlich als wertvolles Heilmittel.

Inzwischen wird nicht nur die Papaya selber, sondern auch ihre schwarzen Kerne als Superfood gehandelt, die den Darm entgiften und einige weitere Gesundheitseffekte haben.

 

 

Schwarze Kerne aus dem Inneren

Papayakerne sitzen im Inneren der Papayafrucht (Carica papaya), die oft als „Frucht des langen Lebens“ bezeichnet wird.

Sie liegen im Hohlraum, der sich entlang der Längsachse der Frucht befindet. Man befreit sie vorsichtig von ihrem umgebenden, feucht-glibbrigen Haltegewebe und trocknet sie anschließend.

Ihre Farbe ist tief dunkelbraun bis schwarz, ihr Geschmack leicht pfeffrig. Deshalb waren sie schon bei den Inka ein beliebtes Gewürz. Unreife Samenkerne sind übrigens leicht toxisch (giftig). Sie sollten also immer von vollreifen Früchten gewonnen werden. Auch einzelne helle Samen einer eigentlich reifen Frucht sollten aussortiert werden.

 

Wirkstoffe des nahrhaften Lebensmittels

Papaya-Kerne

Papaya-Kerne

Papayakerne enthalten neben wertvollen Senfölen sowie Vital- und Ballaststoffen zudem eine hohe Konzentration an Enzymen, die sowohl Eiweiß als auch Fette spalten. Vor allem verfügen sie über jede Menge Papain, ein eiweißspaltender Enzymkomplex, welcher der Gruppe der Protease zugeordnet wird. Insbesondere durch diese Enzyme eignen sie sich, um den Körper zu entgiften. Im Einzelnen sind die folgenden Inhaltsstoffe in den Kernen enthalten:

  • Senföl
  • Papain
  • Carpain
  • Oleinsäure
  • Palmitinsäure
  • Flavonoide

Senföle wirken antibakteriell und haben eine verdauungsfördernde Wirkung. Außerdem fördern sie die Durchblutung und haben einen wärmenden Effekt. Auch wird ihnen eine immunstimulierende Wirkung nachgesagt.

Carpain ist außer in den Kernen der Papaya auch in deren Blättern in hoher Dosis enthalten. Das Alkaloid kann gegen Thrombozytopenie (Verminderung der Blutplättchenanzahl) wirken, wie eine Studie von Zunjar V und Mitstreitern aus dem Jahr 2016 ergab (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26812680).

Oleinsäure, auch Ölsäure, ist eine einfach ungesättigte Fettsäure. Palmitinsäure zählt zu den gesättigten Fettsäuren. Beide wirken positiv auf die Hautbarriere und sorgen für ein natürliches Hautgleichgewicht. Sowohl ungesättigte wie gesättigte Fettsäuren sind auch von großer Bedeutung als Energielieferant. Das Immunsystem wird unterstützt und die Stimmung positiv beeinflusst.

Flavonoide, die zu den sekundären Pflanzenstoffen zählen, unterstützen die körpereigene Abwehr, indem sie gegen freie Radikale ankämpfen. Es handelt sich also um Antioxidantien.

Ein besonders erwähnenswerter und wichtiger Inhaltsstoff der Papayakerne ist aber das Papain. Das soll etwas näher betrachtet werden.

 

Ein besonderes Enzym

Das Enzym Papain kommt speziell in der Papaya in erheblichen Mengen vor.

Man findet es im ganzen Papayabaum und in den Früchten nebst ihren Samen. Es wird durch Anzapfen des Baumes gewonnen, wobei ein milchartiger Saft austritt, der anschließend getrocknet wird.

Es entsteht ein pepsinartiges (= eiweißspaltendes) Ferment, das Papayotin. Das wirkt verdauungsfördernd und leicht abführend. Aus Papayotin wird auch der bekannte Pepsinwein hergestellt. In der Lebensmittelindustrie wird es beispielsweise als Zartmacher für Fleisch oder – im Ausland – beim Bierbrauen gegen die Eintrübung des Bieres verwendet.

Allgemein gesagt übernehmen Enzyme als Biokatalysatoren vielfältige Aufgaben im menschlichen Organismus. Unter anderem unterstützen sie die Verdauung, indem sie Nahrungsmoleküle aufspalten und damit verwertbar machen.

Auch Atmung, Wachstum, Reizweiterleitung der Nerven und diverse chemische Reaktionen im Körper sind von Enzymen abhängig. Ohne sie funktionieren wir nicht. Aus gesundheitlicher Sicht entfaltet Papain seine Wirkung vor allem bei der Eiweißverdauung. Es soll darüber hinaus die Gefäßinnenwände schützen, entzündungshemmend wirken und vor Thrombose schützen.

 

Anwendungsgebiete für Papayasamen

Papayasamen oder –kerne können einige Vorteile für die Gesundheit aufweisen. Schon in der frühen Naturheilkunde wurden verschiedene Einsatzgebiete für die Papaya und ihre Samen ausgemacht. Die hauptsächlichen Einsatzgebiete:

 

Papayakerne gegen Darmparasiten

Faden-, Rund- und Madenwürmer sind die Darmparasiten, die einem das Leben schwer machen können. Sie werden durch Körperausscheidungen und selten durch verunreinigte Nahrungsmittel übertragen. Sie können sich vor allem durch mangelnde Hygiene ausbreiten.

Vor allem das Carpain in den Papayakernen gilt als ausgezeichnetes Mittel gegen Parasiten und auch gegen Pilze im Darm. Das konnten verschiedene wissenschaftliche Untersuchungen belegen.

Auch für Kinder sind die ungefährlichen und preiswerten Kerne geeignet, wie eine indische Studie schon 1959 belegen konnte (Worm infestations in infants and children of pre-school age in indore, Mahatma Gandhi Memorial Medical College and Maharaja Yeshwantrao Hospital, Indore. Siehe unter http://link.springer.com/article/10.1007/BF02789279).

 

Verhüten mit Papayasamen

papayasamen

Papayasamen

Hier sind die Männer gefragt: Papayakerne sollen nämlich ein probates Verhütungsmittel für den Mann sein.

Viele Naturvölker verhüten bereits seit alters her völlig nebenwirkungsfrei mit dieser Methode, etwa in Indien, Pakistan oder Sri Lanka. Mit einer Dosis von einem Löffel voller Kerne am Tag soll nach etwa 30 Tagen eine Unfruchtbarkeit zu verzeichnen sein. Die Spermienbildung und –beweglichkeit wird unterdrückt bzw. minimiert.

Wird die Einnahme eingestellt, kehrt die Fruchtbarkeit schnell zurück.

Im Tierversuch hat sich der Effekt bereits bestätigt. So konnten Professor Lohiya und sein Team im Jahr 2002 in einem Versuch mit Liguren-Affen eine völlige Azoospermie, also eine Unfruchtbarkeit aufgrund fehlender reifer Samenzellen im Ejakulat, herbeiführen. Es wird jetzt weiter geforscht, um ein standardisiertes Verhütungsmittel auch für den Menschen zu entwickeln.

 

Die Leber mit Papayakernen schützen

Die schwarzen Kerne sind ein ausgezeichnetes Mittel zur Entgiftung des Körpers.

Erfahrungsberichte zeigen, dass Papayakerne eine besondere Rolle bei der Entgiftung und Regeneration der Leber spielen können. Die Leber als unser wichtigstes Entgiftungsorgan filtert Schadstoffe und Gifte aus dem Blut.

Ist sie in ihrer Funktion gestört, kann es zu akuten und chronischen Gesundheitsproblemen kommen. Die Enzyme der Papayakerne sollen unter anderem für die Zellerneuerung der Leber sorgen, indem sie die Produktion von Somatropin unterstützen. Dieses Wachstumshormon ist dafür bekannt, dass es der Leber bei der Regeneration hilft.

Traditionell werden fünf gemahlene Kerne zusammen mit Limettensaft empfohlen, und zwar zweimal täglich über einen Zeitraum von mindestens vier Wochen. Wissenschaftlich gesichert ist dieses Verfahren allerdings bisher nicht.

 

Papayakerne in der Infektabwehr

Es gibt deutliche Hinweise darauf, dass Papayakerne auch einen positiven Einfluss auf das Immunsystem haben können, dass sie antientzündlich und immunstimulierend wirken. Vor allem sollen sie die Anzahl der Killerzellen erhöhen. Killerzellen sind ein wichtiger Teil unseres Immunsystems, die aktiv werden, wenn Viren oder Bakterien im Organismus entdeckt werden.

Angeblich sollen die Kerne das Wachstum von Kolibakterien, Eitererregern und Staphylokokken, zu denen auch MRSA gehören, hemmen.

 

Auch äußerlich ein echter Gewinn

Naturreines Papayakernöl ist ein wunderbares Hautpflegemittel. Es enthält essentielle Fettsäuren, unter anderem die Omega-6-Fettsäure. Das kaum fettende Öl kann als pflegendes Anti-Aging-Produkte die Haut mit Nährstoffen versorgen und bei der Regeneration helfen.

Es wird einfach auf Gesicht und Körper aufgetragen. In der Kosmetik wird es zusammen mit anderen wertvollen Pflanzenölen auch in Anti-Cellulite-Cremes eingesetzt.

Papayakerne werden übrigens auch erfolgreich in der naturheilkundlichen Tiermedizin verwendet: als Wurmkur, bei bakteriellen Infektionen und als Verhütungsmittel.

 

Welche Zubereitungsarten gibt es?

papayakerne-papaya-blaetter

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Um sich die Heilkräfte in vollem Umfang zunutze zu machen, sollten die Papayakerne pur zerkaut werden. Sie eignen sich jedoch auch aufgrund ihres pfefferähnlichen Geschmacks zum Würzen beim Kochen. Hierfür müssen die Kerne lediglich gemahlen werden. Beim Kochen schwinden allerdings die Wirkstoffe in geringem Maße.

Recht schmackhaft sind die zerkleinerten Samen in Saucen oder über Salate gestreut.

Da die gesunde Wirkung der Kerne inzwischen bekannt ist, wurden auch verschiedene Nahrungsergänzungen entwickelt. Es gibt einfach die getrockneten Kerne, loses Papayakern-Pulver, Enzymkapseln, sowie zur äußerlichen Anwendung unraffiniertes Papayasamen-Öl im Handel. Auch verschiedene Mischpräparate, etwa eine Darm-Vitalkur um den Darm zu entgiften, sind auf dem Markt.

 

Wie werden Papayakerne verwendet?

Im Wesentlichen werden die Papayakerne oral eingenommen. Hierfür werden sie der Frucht entnommen, getrocknet und anschließend roh zerkaut. Auch lassen die Kerne sich in die Haut einmassieren. Dies eignet sich u. a. zur Behandlung bei Zahnfleischerkrankungen sowie zur Massage des Zahnfleisches.

Wer vor allem die Fett verbrennenden Eigenschaften der Samen nutzen will, kann auch eine kurmäßige Anwendung durchführen. Dafür zwei Wochen lang 12-15 Kerne morgens auf nüchternen Magen zusammen mit einem Glas Grapefruitsaft unzerkaut einnehmen. Kerne und Grapefruitsaft ergänzen sich in ihrer stoffwechselaktiven Wirkung und bei der Entgiftung des Körpers.

 

Papayakerne selbst trocknen

Papayakerne können auf einfache Weise in Eigenregie getrocknet werden: Hierfür muss lediglich die Frucht der Papaya mit einem Löffel herausgekratzt werden.

Anschließend werden die Kerne mit Wasser gründlich von den Fruchtfleischresten befreit. Ebenfalls sollte die Fruchthülle gereinigt werden. Nun hält man die reinen Papayakerne in den Händen, die nun noch getrocknet werden müssen.

Man kann sie einfach an einem luftigen sowie warmen Ort lagern. Alternativ lassen sich die Kerne auch im Backofen trocknen: Hierfür werden sie auf einem Backblech ausgebreitet und bei 50 Grad im Backofen für eine Dauer von ungefähr 2–3 Stunden getrocknet.

Aufbewahrt werden die Papayakerne stets in einem luftdichten Gefäß.

 

Worauf sollte bei der Beschaffung von Papayakernen geachtet werden?

Papaya

Papaya

Da die Gewinnung der Kerne ziemlich aufwendig ist, liegt der Preis für 100g im Durchschnitt bei etwa 20 bis 30 Euro. Dies liegt daran, dass die Kerne zunächst in Handarbeit aus der Frucht geschält und anschließend sorgfältig gereinigt sowie schonend getrocknet werden müssen. Es ist wichtig darauf zu achten, dass die Inhaltsstoffe auf dem Etikett als „reines Papaya-Enzym“ oder „Papain“ deklariert werden. Von Produkten, auf denen Angaben wie beispielsweise „papainhaltiges Papaya-Fruchtpulver“ gemacht werden, sollte man absehen. Sie enthalten in der Regel nur kleinste Mengen des wertvollen Papains.

 

 

 

 

Dosierung bzw. Häufigkeit der Anwendung

Bei der Einnahme der Papayakerne wird empfohlen, hiervon etwa 3-5 Stück mehrmals am Tag zu sich zu nehmen. Am besten sollte die Einnahme eineinhalb bis zwei Stunden nach den Mahlzeiten erfolgen.

Hierzu sollte ausreichend Flüssigkeit getrunken werden – es sollte nicht auf kohlensäurehaltiges Wasser zurückgegriffen werden, sondern lieber auf stilles Mineralwasser. Dadurch, dass die Papayakerne nach dem Essen gegessen werden, können sie den Körper optimal entgiften.

Werden Fertigprodukte eingenommen, empfiehlt sich eine Tagesdosis von ungefähr 100mg Papain täglich. Auch hier sollte die Einnahme direkt nach dem Essen erfolgen. Die Dosis kann bei Bedarf auch auf 500mg täglich erhöht werden. Werden die Papayakerne als Ergänzungen zu therapeutischen Zwecken eingesetzt, kann nach Rücksprache mit dem Arzt eine Maximaldosis von 2.000mg täglich möglich sein.

 

Gegenanzeigen

Aus rein wissenschaftlicher Sicht sind keinerlei Gegenanzeigen bekannt. Es gilt jedoch die allgemeine Vorsichtsmaßnahme, dass Schwangere sowie stillende Frauen auf den Genuss der Papayakerne verzichten sollten, weil diese eine starke anti-parasitäre Eigenschaft besitzen. Der noch unzureichend entwickelte Magen-Darm-Trakt des Babys könnte empfindlich darauf reagieren.
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Fazit

Papayakerne enthalten zahlreiche wertvolle Bestandteile, die in vielerlei Hinsicht der Gesundheit zugutekommen können. Anstatt die Kerne lediglich als Abfallprodukt der Frucht zu bewerten, kann man sie eher als eigenes kleines Wundermittel betrachten. Sie können nicht nur den Körper entgiften und den Magen-Darm-Trakt unterstützen. Ebenfalls bei Krebs, Parasitenbefall oder im Rahmen einer Diät haben die Kerne einen positiven Einfluss. Fakt ist also: Es handelt sich zwar um kleine Kerne – jedoch mit sehr großer Wirkung.

 

Bezugsquellen für Papainkapseln

Papaya-Ananas Enzym Kapseln 180 Stück
Avitale Papaya-Ananas-Enzym, 3 x 60 Kapseln

 

Weiterführende Literatur

Papaya-aufgeschnitten

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Weiterführend können viele interessante Fakten in dem Buch „Papaya – Heilen mit der Zauberfrucht. Ein ganzheitliches Gesundheitsbuch“ von Barbara Simonsohn nachgelesen werden.

 

Weiterführende Webseiten

NDR-Ratgeber unter
http://www.ndr.de/ratgeber/garten/nutzpflanzen/Vitaminbombe-zum-Selbstziehen-Papaya,papaya103.html
Deutschlandradio-Kultur Informationen unter
http://www.deutschlandradiokultur.de/papaya-gut-und-giftig.993.de.html?dram:article_id=154590

 

Wissenschaftliche Studien

Papayakerne sowie deren Wirkung auf den menschlichen Organismus sind Bestandteil zahlreicher wissenschaftlicher Untersuchungen. Der Frucht selbst sowie ihren Bestandteilen werden viele positive Auswirkungen auf die Gesundheit nachgesagt.
Die Kerne sollen den Körper nicht nur entgiften, indem sie die Verdauung regulieren. Zudem helfen sie im Rahmen einer Diät und als Unterstützung für den Darm nach einer Antibiotika-Therapie. Weitere gesundheitsdienliche Aspekte sind u. a.:

  • Faltenregulation
  • Senkung des Cholesterinspiegels
  • Unterstützung der Herzgesundheit
  • Linderung von Entzündungen
  • Förderung der Wundheilung
  • Erhöhung der Fruchtbarkeit
  • Hilfe bei Krebserkrankungen
  • Heilwirkung gegen Viren, Allergene, Hefen und Pilze im Darm

In einer Untersuchung von Okeniyi JA und Kollegen wurde die Effektivität von getrockneten Carica Papaya-Samen gegen Darmparasiten bestätigt (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17472487).

Dass Carica Papaya-Samen neuroprotektive Phytochemikalien enthalten und bei der Vorbeugung von Nierenschäden helfen können, die durch Paracetamol verursacht wurden, fanden Naggayi M, Mukiibi N und Iliya E in ihrer Studie „The protective effects of aqueous extract of Carica papaya seeds in paracetamol induced nephrotoxicity in male wistar rats“ heraus
(https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26124809).
Eine Studie des Forscherteams um Mojica-Henshaw MP an der University oft the Philippines untersuchte 2003 die möglichen Effekte von Papaya Samenextrakt auf das Immunsystem (Possible immunomodulatory actions of Carica papaya seed extract. Siehe unter https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/14724345). Sie kamen zu dem Schluss, dass es deutliche Hinweise auf eine immunstimulierende und antientzündliche Wirkung der Samen gibt. Es konnte allerdings nicht ausgemacht werden, ob ein spezieller Inhaltsstoff oder das Zusammenspiel verschiedener Wirkstoffe dafür verantwortlich gemacht werden kann. Weitere Studien erscheinen also sinnvoll.

Ein Forscherteam um Pinto LA untersuchte zudem den Nutzen von Papayakernen bei Krebs. Hierzu veröffentlichen sie den Artikel „Antiulcerogenic activity of Carica papaya seed in rats“, der den Kernen der Papayafrucht eine förderliche Wirkung nachweist (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25418890).
Gleiches wurde in einem Review von Nguyen TT und Kollegen festgestellt (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23212988). Während weiterhin Prof. Bharat B. Aggarwal die gesundheitsfördernde Wirkung bei Krebs auf das Enzym Papain zurückführt, vermuten andere Wissenschaftler, dass eine bestimmte chemische Verbindung aus der Gruppe der Senföle für die förderliche Wirkung verantwortlich ist. In Tierversuchen wurde die Effektivität der von Papayakernen bei unterschiedlichen Krebsformen festgestellt (unter
https://www.sciencedaily.com/releases/2010/03/100309182449.htm).

 

Diese Informationen werden nach bestem Wissen und Gewissen weitergegeben. Sie sind ausschliesslich als Informationsquelle für Interessierte gedacht und keinesfalls als Diagnose- oder Therapieanweisungen zu verstehen. Die Informationen stellen auf keinen Fall einen Ersatz für Beratungen oder Behandlungen durch ausgebildete und anerkannte Ärzte oder sonstige nach deutschem Recht zugelassene Heilpersonen dar. Bei Verdacht auf Erkrankungen konsultieren Sie bitte Ihren Arzt oder Heilpraktiker. Wenn Sie sich tiefergehend über entsprechende Produkte informieren wollen, lassen Sie sich von einem Arzt oder Heilpraktiker beraten bzw. besorgen Sie sich weiterführende Fachliteratur.

Bildquellen

  • Papaya-Kerne: Fotolia © prapholl
  • papayasamen: Fotolia dima_pics
  • Papayakerne Papayablätter: 123rf Yupa Watchanakit
  • Papaya: Pixabay
  • Papaya-aufgeschnitten: Pixabay
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