Bio Kokosöl das Superfood

Bio Kokosöl wirkt in vielen Bereichen äußerst gesund,

Kokosöl

Kokosöl

lediglich der Anteil der gesättigten Fettsäuren ist relativ hoch (siehe weiter unten). Diverse Studien belegen auch die medizinische Wirkung von Kokosöl oder -fett, so eine chinesische Untersuchung an Einzelpersonen, die das NCBI-Institut publizierte. Hierbei ging es um die Wirkung bei übergewichtigen Personen. Das Athlone Institute of-Technology aus Irland entdeckte im Jahr 2012 die förderliche Auswirkung auf die Kariesprophylaxe. Auch die positive Wirkung bei Alzheimer-Erkrankungen ist durch Studien belegt.

Eine große Rolle kann Kokosöl auch in der Haut- und Haarpflege spielen. Die Kosmetikindustrie hat das inzwischen hinreichend erkannt, und daher sind viele Pflegeprodukte mit dem Öl der Kokosnuss angereichert. Studien belegen die positive Wirkung von Kokosöl auf die Haut, selbst bei Problemhaut und Hautkrankheiten. Viele sprechen von einem „Allrounder für die Schönheit“. Und in der Tat ist Kokosöl, auch als Kokosfett oder Kokosnussöl bezeichnet, nicht nur von innen, sondern auch von außen ein beeindruckendes Lebens- und Heilmittel.

 

 

Worauf basiert die gesunde Wirkung von Kokosöl?

Der beachtenswerte Anteil der gesättigten Fettsäuren, der zu maßvollem Verzehr raten lässt, ist gleichzeitig ausschlaggebend für die gute gesundheitliche Wirkung in vielen Bereichen. Die meisten pflanzlichen Fette sind nämlich wegen der vielen ungesättigten Fettsäuren chemisch instabil, was für den Menschen gar nicht so gut ist. Zwar machen solche Öle kaum dick, doch ihre ungesättigten Fettsäuren oxidieren unter dem Einfluss von Licht, Sauerstoff und Wärme sehr schnell. Anschließend können sie im Körper toxisch wirken. Daher verweisen die Hersteller stets auf eine kühle und dunkle Lagerung im geschlossenen Behälter. Kokosöl hingegen bewahrt seine chemische Stabilität sehr gut. Es wird nicht umsonst oft “Kokosfett” genannt, weil es unter 25 °C schon cremig wird. Das ist unter anderem ein Ausweis seiner Stabilität.

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Bio Kokosöl als Superfood und Heilmittel

Kokosnuss

Kokosnuss

Die Bewohner der Tropen verwenden Kokosöl schon seit Jahrhunderten als klassisches Lebensmittel und als Heilmittel. Darüber hinaus ist es ein ausgezeichnetes Pflege- und Wellnessmittel, was der Kokospalme zum Beinamen „Baum des Lebens“ verhalf. Neueste Forschungen zum Thema bestätigen die Erkenntnisse der Urvölker: Kalt gepresstes Kokosöl verfügt über ein unglaubliches Potenzial. Es kann moderne Zivilisationskrankheiten lindern, heilen und ihrer Entstehung vorbeugen. Man zählt Bio Kokosöl daher zu den Superfoods. Es wirkt antimikrobiell, antimykotisch und antiviral, außerdem bleibt es bei höheren Temperaturen stabil.

Im Gegensatz zu vielen anderen pflanzlichen Ölen ist es zum Backen und Braten gut geeignet. Die enthaltenen gesättigten Fettsäuren – hauptsächlich mittelkettige Triglyceride – erzeugen die Wirkung gegen Bakterien, Viren und Protozoen. Einen großen Anteil hat mit 45 – 53 % die Laurinsäure, die für ihre Gesundheitswirkungen bekannt ist, auch die in geringerer Menge enthaltene Caprylsäure wirkt stark antimikrobiell.

 

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Maßvoller Genuss von Kokosöl

Kokosöl

Kokosöl

Die positiven Wirkungen der gesättigten Fettsäuren weisen dennoch einen kleinen Nachteil auf: Solche Fettsäuren sollen Menschen nur maßvoll genießen. Darauf weisen Ernährungsexperten hin. Der Anteil im Kokosöl liegt bei rund 86 Prozent. Risiken bestehen unter anderem im Hinblick auf Fettstoffwechselstörungen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und eventuell Brustkrebs. Die DGE (Deutsche Gesellschaft-für Ernährung) schließt sich den Ermahnungen an, ohne die positiven Wirkungen von Kokosöl abzuwerten. Man solle es maßvoll und bei einer bekannten Prädisposition für eine der genannten Erkrankungen sogar nur geringfügig verwenden.

Ungesättigte Fettsäuren hingegen – hier werden einfach und mehrfach ungesättigte Fettsäuren unterschieden – wirken antientzündlich, beeinflussen die Fließeigenschaften des Blutes positiv, schützen dadurch das Herz, helfen den Blutdruck zu regulieren, wirken gegen Fettstoffwechselstörungen und haben noch so manch andere positive Gesundheitswirkungen. Daher ist es wichtig, das Verhältnis zwischen gesättigten und ungesättigten Fettsäuren zu Gunsten der ungesättigten Fettsäuren zu verschieben, und die Empfehlung der DGE sind auf diesem Hintergrund nachvollziehbar.

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Nährwerte im Kokosöl

Auf 100 ml Kokosöl lassen sich folgende Nährwerte, Inhaltsstoffe beziehungsweise der Energiegehalt annehmen:

  • Kohlenhydrate: 0 g
  • Energie: 3607 kJ (862 kcal)
  • Eiweiß: 0 g
  • Cholesterin: 0 mg
  • Fett gesamt: 92,3 g
  • Anteil gesättigter Fettsäuren: 86,5 g
  • nur Laurinfettsäure: 36,8 g
  • einfach ungesättigte Fettsäuren: 5,8 g
  • mehrfach ungesättigte Fettsäuren: 1,8 g

Sehen wir uns die Inhaltsstoffe und ihre Wirkungen ein wenig näher an, um die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten besser verstehen zu können.

Neben der bereits erwähnten Laurinsäure (auch: Dodecansäure) sind noch folgende Fettsäuren erwähnenswert:

  • Myristinsäure: 13-19 g
  • Palminsäure: 8-11 g
  • Caprinsäure: 6-10 g
  • Caprylsäure. 5-9 g
  • Ölsäure: 5-8 g (einfach ungesättigte Fettsäure)
  • Stearinsäure: 1-3 g
  • Linolsäure: 1 g (mehrfach ungesättigte Fettsäure)

Außer den Fettsäuren sollten aber auch die weiteren Nährstoffe Erwähnung finden, durch die sich das Fett der Kokosnuss auszeichnet:

Mineralstoffe und Spurenelemente
Hier sind vor allem Magnesium, Kalzium, Kalium und Phosphor als Mineralstoffe zu nennen. Dazu kommen die wichtigen Spurenelemente Selen, Eisen, Zink, Kupfer und Mangan.

Vitamine
B-Vitamine, Vitamin E und Vitamin K sind die wichtigen Vitamine, mit denen das Öl punkten kann.

Aminosäuren
Die Liste der im Kokosöl enthaltenen Aminosäuren ist beeindruckend: Tryptophan, Lysin, Methionin, Leucin und Isoleucin, Phenylalanin, Threonin und Valin.
Noch längst wurden nicht alle Inhaltsstoffe entziffert und in ihrer Wirkung untersucht. Doch auch jetzt kann man bereits einiges zur Wirkung von Kokosöl berichten.

 

Kokosöl: Wirkung der wichtigsten Inhaltsstoffe

Wo beginnt man, wenn man all die gesundheitlich wertvollen Inhaltsstoffe eines Lebensmittels bewerten will? Im Falle des Kokosöls am besten bei den Fetten. Dass die gesättigten Fettsäuren mit Vorsicht zu behandeln sind, wurde bereits beschrieben. Trotzdem soll eine dieser Fettsäuren, die Laurinsäure, etwas näher betrachtet werden. Auch die einfach und mehrfach ungesättigten Fettsäuren, die ja ebenfalls enthalten sind, verdienen eine kurze Erwähnung. Fangen wir also an:

 

Laurinsäure (Dodecansäure)

Etwa seit den 1960er Jahren wird über die Wirkung der Laurinsäure, den Hauptbestandteil von Kokosfett, geforscht. Die antimikrobielle Wirkung gilt inzwischen als bestätigt. Auch antivirale, antifungale und immunstärkende Eigenschaften werden ihr zugesprochen.

 

Ungesättigte Fettsäuren

Ungesättigte Fettsäuren sind Bestandteil der Zellmembran und halten sie flexibel und durchlässig. Sie wirken entzündungslindernd, schützen das Herz-Kreislauf-System, regulieren den Cholesterinspiegel und unterstützen zahlreiche Stoffwechselprozesse. Außerdem sind sie leicht verdaulich.

 

Mineralstoffe und Spurenelemente

Mineralstoffe und Spurenelemente haben viele Funktionen im Körper. Selen beispielsweise wirkt antioxidativ, Zink ist wichtig für die Zellteilung, Eisen unerlässlich für den Sauerstofftransport im Blut, und Kalzium wirkt zellwandstabilisierend.

Vitamine
Vitamin E ist ein ausgesprochenes Hautschutzvitamin. Es hemmt Entzündungsprozesse und schützt vor freien Radikalen. Vitamin K schützt vor Osteoporose, da es zur Knochenfestigkeit beiträgt. Die B-Vitamine gelten als „Nervenvitamine“.

Aminosäuren
Die Aminosäuren (Bestandteile von Protein) des Kokosöls zählen zu den so genannten „essentiellen“ Aminosäuren. Der menschliche Organismus kann sie nicht selbst herstellen und muss sie mit der Nahrung zuführen.

Sie wirken auf den Organismus leistungssteigernd, sind für das Zellwachstum zuständig, sind an vielen Stoffwechselvorgängen beteiligt und werden für das körpereigene Transportsystem von Sauerstoff, Wasser und Nährstoffen benötigt. Aminosäuren unterstützen die Speicherfähigkeit der Haut, straffen das Bindegewebe und fördern Reparatur und Instandhaltung von Zellen. Es wird damit verständlich, warum Kokosöl für Haut und Haare als Pflegemittel eingesetzt wird.

 

Wie wird Kokosöl eigentlich hergestellt?

Von der Palme bis ins Glas, also von der Kokosnuss bis zum Kokosfett, ist es ein weiter Weg. Die Kokosnuss gehört zu den Steinfrüchten und zählt mit bis zu zweieinhalb Kilogramm Gewicht zu den größten Früchten. Die unreife Frucht ist umgeben von einer harten, holzig-faserigen Schale und gefüllt mit klarem Kokoswasser, das gerne als gesunde Erfrischung getrunken wird. Während des Reifevorgangs wird aus dem Wasser eine feste, fleischige Schicht. Das ist das Kokosnussfleisch, und genau daraus wird das wertvolle Kokosöl gewonnen.

 

Das weiße Fruchtfleisch der Kokosnuss ist also das Ausgangsprodukt für die Gewinnung von Kokosöl. Man unterscheidet das native vom industriellen Kokosfett. Gesundheitlich wertvoll ist das native, in biologischer Kaltpressung hergestellte Produkt. Dafür werden frische, sonnengereifte (Bio-) Früchte geöffnet, von Hand geschält, zerkleinert und umgehend ohne Zusatz von chemischen Hilfsmitteln gepresst. Das reine Öl wird gefiltert, um es von eventuellen Rückständen und Feuchtigkeit zu befreien, und sofort in Gläser abgefüllt. Die schnelle Verarbeitung ohne lange Lagerzeit (Direktpressung) verhindert Oxidation und das Ranzigwerden des Öls.

 

Für konventionelle, industriell hergestellte Kokosfette wird das Fruchtfleisch der Kokosnuss, auch Kopra genannt, zunächst getrocknet und oft monatelang eingelagert. Dann wird es zerkleinert und geraspelt. Bei diesen Vorgängen werden oft chemische Hilfsmittel zur vollständigen Entfernung der Schalen, zur Farb- und Konsistenzgebung sowie zur Beeinflussung von Duft und Geschmack eingesetzt. Oft wird das Öl dann noch wahlweise raffiniert, gebleicht, hydriert, pasteurisiert, rauchbehandelt oder desodoriert. Das Fett wird abgefüllt oder zu Platten gepresst. Nährstoffe gehen bei all diesen rabiaten Behandlungsschritten zu großen Teilen verloren. Industriell hergestelltes Kokosfett wird in der Nahrungs-, Kosmetik- und Waschmittelindustrie eingesetzt.

 

Kokosöl in der Küche

Kokosöl ist eine vielseitige und gesunde Bereicherung der warmen Küche. Es besitzt einen hohen Rauchpunkt, ist also bestens zum Braten und Backen geeignet. Durch seinen hohen Schmelzpunkt (etwa 25°C) ist es bei niedrigeren Temperaturen sehr fest. Es empfiehlt sich daher, es einige Zeit vor der Verarbeitung aus dem Kühlschrank (in dem es auf jeden Fall aufbewahrt werden sollte) zu nehmen. Kokosöl kann vortrefflich in der exotischen Küche verwendet werden, passt aber auch zu deftigen einheimischen Gerichten. Der feine Kokosgeschmack unterstreicht das Aroma der Speisen, ohne aufdringlich zu wirken. Für die kalte Küche ist Kokosöl nicht geeignet.

Kokosöl ist relativ leicht verdaulich, da es aus einem hohen Anteil so genannter „mittelkettiger“ Fettsäuren (MTC) besteht. Diese Fettsäuren zeichnen sich dadurch aus, dass sie zum einen schnell über die Blutbahn in die Leber gelangen, vom Körper bevorzugt zur Energiegewinnung genutzt werden (also nicht in Fettdepots wandern) und außerdem eine Kilokalorie weniger mitbringen als andere Fettsäuren.

 

Bio Kokosöl: medizinische Vorteile

Kokosöl schmeckt einfach gut, viele heimische Köche möchten nicht darauf verzichten. Auch lässt es sich sehr vielseitig in der Küche einsetzen. Doch im Folgenden soll es um wichtige gesundheitliche Aspekte gehen:

  • Linderung von Alzheimer: An Patienten wurde diese Wirkung relativ gut untersucht. Kokosöl wirkt präventiv und verlangsamt den Prozess der Degeneration. Das basiert offenbar auf mittelkettigen Fettsäuren (MCTs), die Aufgaben der Glukose übernehmen, wenn deren Produktion nachlässt.
  • Natürliches Kokosöl lindert Hautirritationen.
  • Der Cholesterinhaushalt kann sich durch eine Erhöhung der HDL-Cholesterinwerte (“gutes Cholesterin”) verbessern.
  • Kokosöl wirkt als natürliches Anti-Aging-Mittel, weil es Antioxidantien enthält und das kardiovaskuläre System unterstützt. Es verlangsamt damit das Altern.
  • Die keimtötende Wirkung dieses Öls ist belegt (siehe oben).
  • Möglicherweise wirkt es präventiv gegen bestimmte Krebsarten, wie Versuche an Mäusen belegen. Jedoch steht dem die eventuelle Krebsbegünstigung durch die gesättigten Fettsäuren gegenüber.
  • Das Candidawachstum wird durch die antimykotischen Eigenschaften von Kokosöl ganz offensichtlich gehemmt.
  • Kokosöl kann durch seine antimikrobiellen Eigenschaften bakteriell oder mykotisch ausgelöste Geschlechtskrankheiten lindern, darunter den Genitalpilz oder Chlamydien.
  • Zum Abnehmen ist das Öl gut geeignet, weil es den Stoffwechsel ankurbelt. Speziell ketogene Diäten nutzen Kokosöl.
  • Auch Blutzuckerwerte lassen sich durch Kokosöl regulieren, was zu den angenehmen Nebeneffekten gehört.
  • Die Schilddrüsenfunktion reagiert auf die mittelkettigen Fettsäuren (MCTs) im Kokosöl. Bei einer Schilddrüsenunterfunktion wirkt das sehr positiv.
  • Die antimykotischen und antimikrobiellen Eigenschaften von Kokosöl bekämpfen Darmpilze und stabilisieren die Darmflora. Das hilft beim Abnehmen. Auch das Immunsystem wird durch die positiven Eigenschaften von Kokosöl gestärkt. Kleineres Unwohlsein wie bei einer Erkältung verschwindet dadurch schnell.
  • Kokosöl entgiftet auch durch seine positive Wirkung auf den Darm, allerdings übernimmt es diese Aufgabe nicht allein. Es sind noch weitere Maßnahmen nötig.
  • Die Leber kann durch Kokosöl entlastet, Nierensteine können aufgelöst werden.
  • Das Öl unterstützt auch die Wundheilung, gerade bei Ekzemen hat sich das absolut bestätigt. Es funktionieren eine innere und eine äußere Anwendung.
  • Die Zähne und das Zahnfleisch bleiben durch Kokosöl gesünder.
  • Auf die Haut aufgetragen wirkt Kokosöl als ausgezeichnetes, gesundes Pflegemittel.
  • Auch die Haare profitieren von Bio Kokosöl.
  • Nicht zuletzt stärkt dieses Öl das Knochenwachstum, weil der Körper besser Magnesium und Kalzium aufnimmt.

 

Bio Kokosöl: kosmetische Verwendung

Kokosöl ist ein wunderbarer „Schönmacher“. Daher wandert es in zahlreiche kosmetische Produkte, die nicht nur von den pflegenden Inhaltsstoffen, sondern auch vom zarten exotischen Duft der Kokosnuss profitieren. Aber es muss gar keine teure Pflegeserie sein: Einfach ein Glas Kokosöl kaufen und loslegen – das reicht. Denn das reine, native Öl ist Verwöhnpflege pur. Und so kann man es verwenden:

• Reines Bio Kokosöl für die Haut ist ein wunderbarer Feuchtigkeitsspender. Bei trockener Haut einfach auf Gesicht, Hals und Dekolleté auftragen.

• Auch als Lippenpflege ist es perfekt. Spröde Lippen werden schnell wieder geschmeidig, wenn sie mit Kokosöl eingerieben werden. Mit dem Lippenstift vermischt (auf dem Handrücken mischen und mit den Fingerspitzen auftragen) entsteht ein glänzendes Lipgloss.

• Die Beine sind schuppig, rau und gereizt oder brauchen nach der Rasur eine zusätzliche Pflegeeinheit? Die Laurinsäure im Kokosöl heilt und beruhigt, wirkt dabei antibakteriell und verhindert kleine Entzündungen.

• Mit etwas Meersalz vermischt wird aus dem Öl ein pflegender Glattmacher: Als Peeling rubbelt es die Haut zart und geschmeidig.

• Als Make-up-Entferner reinigt Kokosöl nicht nur, sondern ist zugleich Hautpflege. Mit einem Wattepad das flüssige Öl aufnehmen, Make-up lösen und lauwarm abspülen.

• Kokosöl hat Wirkung bei Insektenstichen, Pickeln, Hautreizungen und Sonnenbrand. Das beruht auf seinen antioxidativen, antibakteriellen und wundheilenden Eigenschaften. Als kalte Paste auf die betroffenen Stellen auftupfen.

• Kokosöl mit etwas Natron vermischt gibt ein gutes Deodorant ab, denn es verringert durch seine antibakterielle Wirkung bei Schweißbildung die unvermeidliche Geruchsbildung.

• Kokosöl für die Haare? Natürlich! Die Haare werden mit einer Kokosölkur geglättet, regeneriert und erhalten einen schönen Glanz. Einfach das leicht erwärmte Öl in die Haarlängen und die Kopfhaut einarbeiten, anschließend waschen. Soll auch gegen Schuppen helfen.

• Kokosöl gilt auch als ein wunderbares Mund- und Zahnpflegemittel (z. B. durch Ölziehen, eine ayurvedische Methode zur Befreiung von Giftstoffen).

 

Was Studien zur Wirkung von Kokosöl sagen

Über die medizinischen Vorteile von Kokosöl und seine Wirkungen wurde bereits oben berichtet. Sie sollen hier nochmals kurz anhand der wichtigsten wissenschaftlichen Studienergebnisse beleuchtet und die möglichen therapeutischen Einsatzgebiete, die das Öl künftig haben könnte, aufgezeigt werden.

 

Mit Kokosöl gegen das Vergessen

Die mögliche Wirkung von Kokosöl bei Alzheimer und Demenzerkrankungen wurde per Zufall durch die Ärztin Dr. Mary Newport bei der Behandlung ihres erkrankten Mannes entdeckt. Eine Studie aus dem Jahr 2015 stützt diese These. (1) Wirksam sollen dabei die aus den mittelkettigen Triglyceriden (MTC’s) des Kokosöls hergestellten Ketone sein, die als Energiequelle für das Gehirn dienen, wenn Glucose nicht mehr ausreichend verwertet werden kann.

 

Zahngesund durch Kokosöl

Die bereits eingangs erwähnte Studie des Athlone Institute of Technologie in Irland bestätigt die positive Wirkung von Kokosöl auf die Zahngesundheit, speziell bei Karies. Es wirkt gegen kariesauslösende Streptokokken und Hefepilze. Die Studie wurde inzwischen durch eine neuere Studie bestätigt. (2) Auch Zahnfleischentzündungen und –beläge werden durch die reichlich enthaltene Laurinsäure wirkungsvoll und nach nur wenigen Anwendungstagen bekämpft. (3)

 

Kokosöl für Haut und Haar

Verschiedene Studien haben sich mit der pflegenden und heilenden Wirkung von Kokosöl auf die Haut beschäftigt, etwa bei entzündlichen Hauterkrankungen wie Neurodermitis (4), Akne (5) und als Sonnenschutz. (6) Die Ergebnisse sind durchweg positiv. Die Inhaltsstoffe wirken juckreizlindernd, helfen bei der Wiederherstellung der natürlichen Schutzbarriere der Haut, unterstützen die Zellen bei Wundheilung und Feuchtigkeitsspeicherung. Das native Öl erweist sich als wirksam gegen Bakterien, Pilze und Viren. Übrigens ist es auch ein gutes Zeckenschutzmittel, wie deutsche Parasitologen feststellen konnten. Auch Haarschäden lassen sich wirksam mit Kokosölanwendungen beheben, wie unter anderem eine indische Studie nahe legt. (7)

 

Herzschutz mit Kokosöl

Es wird untersucht, inwieweit Kokosöl auch das Herz-Kreislauf-System positiv beeinflussen und vor oxidativem Stress schützen kann. Eine kanadische Tierstudie (8) kommt zu dem Schluss, dass oxidativer Stress durch Kokosnussöl das Herz und darüber hinaus sämtliche Körperzellen vor Angriffen freier Radikaler und damit oxidativem Stress schützen kann – und zwar besser als Oliven- oder Fischöl.

Die Forschungen gehen weiter. So wird unter anderem untersucht, ob Kokosöl beim Abnehmen helfen könnte oder wie es sich auf den Cholesterinspiegel, die Blutfettwerte oder den Befall mit Candida Albicans auswirkt.

 

Fazit

Diese vielen Vorteile liefern genügend Gründe, Kokosöl aus biologischer Herstellung in den Speise- und Haushaltsplan aufzunehmen. Anwender sollten nur die empfohlene Mäßigung nicht vergessen.

 

Quellen

(1) Fernando, WM et al.: The role of dietary coconut for the prevention and treatment of Alzheimer’s disease: potential mechanisms of action. 2015
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25997382
(2) Society for General Microbiology: Coconut oil could combat tooth decay. ScienceDaily, 2012.
https://www.sciencedaily.com/releases/2012/09/120902222459.htm
(3) Peedikayil, FC et al.: Effect of coconut oil in plaque related gingivitis – A preliminary report. 2015
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25838632
(4) Kim S. et al.: Enhanced barrier functions and anti-inflammatory effect of cultured coconut extract on human skin. 2017
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28564614
(5) Pornpattananangkul, D et al.: In vivo treatment of Propionibacterium acnes infection with liposomal lauric acids. 2013
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23495239
(6) Chanchal Deep Kaur, Swarnlata Saraf: In vitro sun protection factor determination of herbal oils used in cosmetics. 2010
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3140123/
(7) Rele, AS et al.: Effect of mineral oil, sunflower oil, and coconut oil on prevention of hair damage. 2003
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/12715094

 

Diese Informationen werden nach bestem Wissen und Gewissen weitergegeben. Sie sind ausschliesslich als Informationsquelle für Interessierte gedacht und keinesfalls als Diagnose- oder Therapieanweisungen zu verstehen. Die Informationen stellen auf keinen Fall einen Ersatz für Beratungen oder Behandlungen durch ausgebildete und anerkannte Ärzte oder sonstige nach deutschem Recht zugelassene Heilpersonen dar. Bei Verdacht auf Erkrankungen konsultieren Sie bitte Ihren Arzt oder Heilpraktiker. Wenn Sie sich tiefergehend über entsprechende Produkte informieren wollen, lassen Sie sich von einem Arzt oder Heilpraktiker beraten bzw. besorgen Sie sich weiterführende Fachliteratur.

Bildquellen

  • Kokosöl: Fotolia © xuanhuongho
  • Kokosnuss: Pixabay
  • Kokosöl: Fotolia © dream79
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