Kurkuma – Vorbeugende Wirkung bei Krebs und Diabetes

Kurkuma gehört zu den Ingwergewächsen und stammt aus Südostasien. Indien ist auch heute noch der Hauptproduzent. Die heilige Pflanze begeistert mit seiner sehr positiven Wirkung auf die Gesundheit.

Kurkuma

Kurkuma

Kurkuma soll gegen verschiedene Volkskrankheiten helfen und wird daher seit Jahren auch in Deutschland in der Alternativmedizin eingesetzt, beispielsweise gegen Krankheiten wie Diabetes, Arthrose, Krebs und Alzheimer. Auch bei einer Arthritis zeigt Kurkuma Wirkung.

Es gibt verschiedene Zubereitungsarten, mit denen Sie Kurkuma in Ihren Speiseplan integrieren können. Der folgende Beitrag gibt Ihnen nützliche Informationen und Tipps rund um die Wirkung von Kurkuma.

 

 

Die Wirkstoffe von Kurkuma

– Ätherische Öle und Curcumin:  Kurkuma wirkt sich positiv auf die Verdauung aus. der Grund dafür liegt in den enthaltenen ätherischen Ölen (2-7 %) sowie dem Curcumin (Farbstoff). Zudem wirken diese Inhaltsstoffe antioxidativ, entzündungshemmend, antiseptisch und immunstimulierend.

– Vitamin C: Des Weiteren liefern 100 Gramm der frischen Kurkuma-Wurzel etwa 24 mg Vitamin-C. Dabei handelt es sich um ein wasserlösliches Vitamin, das als leistungsfähiges natürliches Antioxidans fungiert, die Immunität stärkt, an der Wundheilung beteiligt ist und schädliche freie Sauerstoffradikale im Körper entfernen soll.

– Vitamin B1: ist auf 100 Gramm zu 0,15 mg enthalten: Es ist an der Nervenerregbarkeit, der Reizübertragung und am Abbau von bestimmten Aminosäuren beteiligt. Zudem reguliert es den Kohlenhydratstoffwechsel und steuert den Energiehaushalt.

– Vitamin B2: ist zu 0,23 mg auf 100 Gramm enthalten: Dieses Vitamin ist an zahlreichen Reaktionen beteiligt, die zum Abbau der Fettsäuren und Purinen beitragen.

Eisen: Kurkuma liefert dem Körper pro 100 Gramm 41,5 mg Eisen. Die Hauptaufgabe ist der Sauerstofftransport im Körper in Form von Hämoglobin. Darüber hinaus wirkt das Eisen mit bei der Zellbildung, der Synthetisierung von verschiedenen Transmittern und Hormonen sowie dem Abbau von freien Radikalen. Außerdem trägt es zur Produktion der roten Blutkörperchen bei.

– Kalium:, das zu 2525 mg enthalten ist, ist ein wertvoller Bestandteil der Körper- und Zellflüssigkeiten, unterstützt die Steuerung des Blutdrucks und der Herzfrequenz.

-Kalzium:  Pro 100 Gramm sind 183 mg Kalzium enthalten. Das Kalzium ist bei der Muskelkontraktion der hauptverantwortliche Mineralstoff. Zudem ist Kalzium Bestandteil von zahlreichen Enzymen und an der Aktivierung vieler Zellen beteiligt.

– Zink: ist zu 4,4 mg auf 100 Gramm vertreten: Das Spurenelement ist an verschiedenen Stoffwechselvorgängen beteiligt, reduziert freie Radikale, stärkt das Immunsystem, sorgt für einen ordnungsgemäßen Auf- und Abbau des Bindegewebes und spielt damit eine wichtige Rolle bei der Heilung von Wunden, entzündlichen Prozessen der Haut etc.

– Magnesium: ist zu 193 mg auf 100 Gramm enthalten. Magnesium hat für die Muskeln eine wichtige Bedeutung, es trägt zum Erhalt der Knochen und Zähne, zur Verringerung von Müdigkeit und Erschöpfung sowie zu einem normal funktionierenden Nervensystem bei.

-Schwefel: Auf 100 Gramm Kurkuma kommen 100 mg Schwefel, das der Körper für zahlreiche lebenswichtige Funktionen benötigt, beispielsweise um Zellen und Gewebe zu reparieren und aufzubauen, das Immunsystem zu stärken, Hormone und Enzyme herzustellen etc.

 

Die Nährwerte von Kurkuma

Kurkuma-Pulver

Kurkuma-Pulver

Die Nährwerte auf 100 Gramm setzen sich wie folgt zusammen:

  • Brennwert: 355 kcal
  • Fett: 9,9 g
  • Eiweiß: 7,8 g
  • Ballaststoffe: 21,1 g

 

 

 

Zubereitungsarten um bestmöglich von der  Wirkung des Kurkuma zu profitieren?

Kurkuma ist mit dem Ingwer verwandt. Frisch gekauft sieht die Wunderknolle auch recht ähnlich aus, nur dass das Innere der Wurzel deutlich gelber ist. Die intensive Farbe erhält das Gewürz durch den Farbstoff Curcumin. Sie können Kurkuma frisch verwenden, doch meistens wird es zu Pulver vermahlen eingesetzt. Es eignet sich als Gewürz oder zum Färben von verschiedenen Speisen perfekt.  Beispielsweise Reis- und Kartoffelgerichte, Geflügel- und Eierspeisen, Fisch, Ragouts, Suppen, Saucen und vieles mehr.

Besonders gut passt das Kurkuma-Pulver zu indischen Köstlichkeiten wie einem vegetarischen Auberginen-Curry oder Gewürz-Hähnchen. Auch Thai-Gerichten, zum Beispiel ein Linsenreis mit Hähnchenschnitzeln, verleiht Es eine interessante und schmackhafte Note.

 

Kurkuma sollte stets mit Pfeffer verwendet werden, da das im Pfeffer enthaltenen Piperin die gesunde Wirkung des Kurkuma deutlich steigert.

 

 

Wie das Gewürz für eine optimale Wirkung des Kurkuma verwendet wird

Kurkuma-Gewürz

Kurkuma-Gewürz

Kurkuma kann wunderbar als Gewürz eingesetzt werden, wobei der Kreativität keine Grenzen gesetzt sind.

Erlaubt ist, was Ihnen schmeckt. Fleisch- Fisch- und Gemüsegerichte können damit verfeinert und gleichzeitig leicht eingefärbt werden. Kurkuma wird auch gern in verschiedenen Gebäckstücken eingesetzt.

Wird ein medizinischer Zweck angestrebt, sollten Sie jedoch auf konzentriertere Formen zurückgreifen, beispielsweise in der Form eines Aufgusses. Hierfür übergießen Sie die klein geschnittene und zerdrückte Kurkuma-Wurzel mit brühendem Wasser und lassen es circa zehn Minuten ziehen, bevor Sie den Tee trinken. Die festen Stücke können Sie vorher herausfiltern, damit der Geschmack nicht zu intensiv ist.

Sie sollten das Gewürz täglich verwenden, um eine heilende Wirkung zu erzielen, beispielsweise um Gelenkentzündungen wie Rheuma zu lindern oder vorzubeugen, den Cholesterinspiegel zu senken, die Fettverdauung zu verbessern etc. Sie können von der Wirkung des Kurkumas in vielfältiger Hinsicht profitieren.

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Worauf sollte bei der Beschaffung von Kurkuma geachtet werden

Um eine optimale Wirkung zu erzielen, gilt es, einige Dinge zu beachten. Sie sollten das Gewürz aus einer Bio-Herstellung kaufen, um sicher zu gehen, dass es keine Schadstoffe enthält und nicht bestrahlt wurde. Curry enthält zwar ebenso einen Anteil an Kurkuma, jedoch steckt im reinen Kurkuma-Gewürz mehr Kurkumin als im Curry. Daher ist es empfehlenswert, die reine Variante zu verwenden.

 

Aufbewahrung und Lagerung von Kurkuma

Da sich die enthaltenen ätherischen Öle von Kurkuma schnell verflüchtigen, ist es wichtig, dass das Gewürz möglichst nicht mit Luft und Licht in Kontakt kommt. Am besten lagern Sie Es in einem Schrank, der nicht über oder neben dem Herd steht, denn Feuchtigkeit und Wärme können das Aroma vermindern. Das Gewürz ist etwa ein bis zwei Jahre haltbar.

 

Wann sollten Sie kein Kurkuma nutzen.

Die Wirkung  des Kurkumas ist dank der wertvollen Inhaltsstoffe nicht nur heilend, sondern es sind auch Nebenwirkungen möglich. Kurkuma ist zwar selbst bei einer hohen Dosierung nicht schädlich für den Körper, allerdings wird in Einzelfällen bei der Einnahme von Magen-Darm-Beschwerden, Übelkeit, Brechreiz, Durchfall und Sodbrennen berichtet. Wechselwirkungen mit anderen Mitteln sind derzeit nicht bekannt. Bei dauerhaften starken Verdauungsbeschwerden, Gallensteinen, entzündlichen Krankheiten oder wenn Sie blutverdünnende Medikamente einnehmen, sollten Sie stets einen erfahrenen Arzt zu Rate ziehen, um eine bestmögliche Wirkung zu erzielen. Schwangere, Stillende und Kinder sollten Kurkuma, außer nach einer ärztlichen Verordnung, nicht anwenden, da die Wirkung bei diesen Gruppen noch nicht ausreichend erforscht ist.

 

Fazit

Kurkuma, Indiens heilige Pflanze, ist so beliebt, da sie gegen verschiedene Volkskrankheiten helfen soll. Kurkuma wird seit Jahren beispielsweise gegen Arthrose, Diabetes, Krebs und Alzheimer eingesetzt. Die positive Wirkung des Kurkuma liegt auch in der Stärkung des Immunsystems. Um eine optimale Wirkung zu erzielen und Krankheiten schneller zu überwinden, sollten Sie Kurkuma morgens, mittags und abends aufnehmen.

 

Kurkuma-Rezept Goldene Milch

Goldene Milch das schweizer Taschenmesser der Heilmittel
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Zutaten
Kurkumapaste (Grundrezept)
  • 1/4 Tasse Kurkuma möglichst Bio
  • 1/2 Tasse Wasser möglichst Quellwasser oder gefiltertes
Goldene Milch 1Tasse
  • 1 Tasse Milch/Reismilch oder Getreidemilch
  • 1 tl Kurkumapaste
  • 1/4 tl schwarzer Pfeffer gemahlen
  • etwas Honig nach belieben
  • 1/2 tl Kokosöl möglichst Bioqualität
Portionen: Portionen
Einheiten:
Anleitungen
Kurkumapaste
  1. Alle Zutaten in einen Topf geben und bei mittlerer Hitze solange köcheln lassen, bis eine Paste entsteht. Dabei ständig rühren. Wenn die Konsistenz zu fest wird, einfach etwas Wasser hinzufügen.
Goldene Milch
  1. Die Milch mit der Paste und dem Pfeffer in einen Topf geben und kurz aufkochen lassen. Dabei ständig aufrühren.
    Die Milch mit der Paste und dem Pfeffer in einen Topf geben und kurz aufkochen lassen. Dabei ständig aufrühren.
  2. Alles in eine Tasse gießen und das Kokosöl einrühren, bis es sich auflöst.Ich wünsche gute Gesundheit!
    Alles in eine Tasse gießen und das Kokosöl einrühren, bis es sich auflöst.Ich wünsche gute Gesundheit!
Rezept Hinweise

Heilberichte.de wünscht gute Gesundheit.

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Diese Informationen werden nach bestem Wissen und Gewissen weitergegeben. Sie sind ausschliesslich als Informationsquelle für Interessierte gedacht und keinesfalls als Diagnose- oder Therapieanweisungen zu verstehen. Die Informationen stellen auf keinen Fall einen Ersatz für Beratungen oder Behandlungen durch ausgebildete und anerkannte Ärzte oder sonstige nach deutschem Recht zugelassene Heilpersonen dar. Bei Verdacht auf Erkrankungen konsultieren Sie bitte Ihren Arzt oder Heilpraktiker. Wenn Sie sich tiefergehend über entsprechende Produkte informieren wollen, lassen Sie sich von einem Arzt oder Heilpraktiker beraten bzw. besorgen Sie sich weiterführende Fachliteratur.

Bildquellen

  • Kurkuma: Fotolia © sommai
  • Kurkuma-Pulver: Pixabay
  • Kurkuma-Gewürz: Pixabay
  • Selbst-gemachte-Kurkumapaste: Bildquelle: Fotolia © sitriel
  • Kurkuma und Pfeffer: Fotolia © Valerii Zan
  • Kokosoel: Fotolia © xuanhuongho
Kurkuma

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